- raw/ wiki/, schema/, adapters/ als Architekturgrenzen angelegt (AD-2, AD-3, AD-10) - OKF-Bundleroot wiki/index.md mit type: bundle und okf_version: "0.2" (AD-1) - Reserviertes wiki/log.md (leer) als Protokoll- und Lease-Root-Scope-Bestandteil - Platzhalter schema/wiki-compiler.md (Story 1.3) und adapters/claude (Story 5.3) - Orientierungs-READMEs, .gitignore fuer IDE/OS-Cruft - Sprint-Status Story 1.1 auf review, Epic 1 auf in-progress - Spec-Trace + Epic-1-Kontext generiert Co-Authored-By: Claude <noreply@anthropic.com>
4.7 KiB
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Epic 1 Context: Wissens-Workspace & Quellen-Aufnahme
Goal
Der Nutzer richtet den kanonischen, Git-versionierten Wissens-Workspace ein und stellt dem Compiler Sources bereit. Der Workspace zerlegt die vier Verantwortungsbereiche physisch und semantisch: raw/ (immutable Source Material / Evidenz), wiki/ (kuratiertes OKF-Knowledge Bundle), schema/ (verbindlicher OKF-Schema-Vertrag) und adapters/ (dünne agenten-spezifische Instruktionen, außerhalb des Bundles). Eine Datei unter raw/ ist Evidenz, eine Datei unter wiki/ ist abgeleitete Wissensrepräsentation — das bloße Kopieren eines Quell-Dokuments zählt nicht als Wissensintegration. Am Ende entsteht eine validierte Basis, in der jeder Compilation Run den kompletten Workspace inkrementell weiterentwickeln kann (AD-2, AD-3, AD-12, AD-1a, AD-1b).
Stories
- Story 1.1: Kanonischen Workspace-Stamm erstellen
- Story 1.2: Sources lokal unter
raw/bereitstellen - Story 1.3: OKF-Schema-Vertrag
schema/wiki-compiler.mdautorisieren - Story 1.4: Schema-Validierung für Bundle implementieren
Requirements & Constraints
- Der Nutzer kann eine oder mehrere Sources (1..n) bereitstellen, ohne vorab die Wiki-Struktur entscheiden zu müssen; v1 akzeptiert nur lokal materialisiertes Source Material — URL-Abrufe werden als nicht unterstützt zurückgewiesen (FR-1, A-4).
- Die Phasen "bereitgestelltes Source Material" und "Curated Knowledge" sind eindeutig unterscheidbar; ein Quell-Dokument wird nie automatisch zum Concept und eine Kopie unter
wiki/ist keine erfolgreiche Kompilation (FR-2). - Ein Compilation Run verändert bestehendes Source Material niemals —
raw/bleibt immutable; neue Source-Versionen sind neue/versionierte Sources (AD-3). Ein fehlgeschlagener Run lässtraw/unangetastet. - Der Workspace ist als normale Git-Working-Copy portabel: nach
git cloneliegtraw/+wiki/+ Compiler-Vertrag bereit, kein Server und keine Datenbank erforderlich (NFR-1, NFR-5). Mutiert wird textuell, damit Git-Diffs fachlich aussagekräftig bleiben (NFR-4, AD-14). - Das Lesen/Bearbeiten des Bundles setzt generell keine Wiki-of-Wikis-Runtime voraus — Standard-Markdown-Werkzeuge und Dateioperationen genügen (FR-15, NFR-2, NFR-3).
- Es gibt keine GUI in v1: der gesamte Workflow ist datei-/CLI-basiert (A-3).
Technical Decisions
- Struktur (Seed):
raw/(inkl. optionalemassets/),wiki/,schema/wiki-compiler.md,adapters/<agent>/. Nurwiki/ist Bundleroot des OKF Bundles;raw/,schema/,adapters/liegen außerhalb des Bundles und sind keine Concept-Dateien (AD-2, AD-10). - Bundle und Fundament: Bundleroot
wiki/index.mdmit Frontmattertype: bundleundokf_version: "0.2"; leere Protokolldateiwiki/log.md. Area-Verzeichnisse innerhalb vonwiki/folgen dem Muster<area>/index.md+<concept>.md(AD-1, AD-9). - Schema-Vertrag (AD-1a, A0-1):
schema/wiki-compiler.mdbindet verbindlich das erlaubte OKF-0.2-Feldsubset —typeals einziges Pflichtfeld; optionalsources,generated,verified,status,stale_after; festgelegt werden Liste-vs.-Map-Form vonsources, Zulässigkeit vongenerated/verifiedundstatus-Policing — dazu die Typdefinition vonlog.md, die Index-Regel (jedes Area hat eineindex.md) und Validitätsprädikate für Concepts und Bundle-Root. - Provenienz-Grenze (AD-4b, A0-4):
sources-Einträge lösen ausschließlich aufraw/-Pfade oder extern referenzierte immutable Evidenz auf — nie aufwiki/-Concept-Pfade; das Schema bindet dieses Verbot. - Validierung (F-2/AD-1b, A0-2): Vor jeder Mutation wird das Bundle gegen
schema/wiki-compiler.mdgeprüft; ein strukturell OKF-invalides Bundle (z.B. fehlendertype) schlägt den gesamten Run fehl, fehlende optionale Felder gelten nicht als invalide. Die Validierung ist eine eigenständige, deterministische, ohne LLM-Urteil aufrufbare Prüfung (AD-13/AD-17h-konform). - Kein eigener OKF-Dialekt / kein eigenes Schema neben OKF (AD-1);
adapters/dürfen keine abweichende Knowledge-Semantik definieren, nur agenten-spezifische Ausführung (AD-10).
Cross-Story Dependencies
- Alle späteren Epics (Concept-Erzeugung, Kompilation, Wissenstreue, Consumer-Zugriff) setzen die hier etablierte Workspace-Trennung, die Bundle-Root und den Schema-Vertrag voraus.
- Der Schema-Vertrag aus Story 1.3 ist die Eingabe für die Validierung in Story 1.4 und definiert zugleich die Feld-Subset-Basis, auf der Epic 2 OKF-konforme Concepts produziert.
- Die Immutability von
raw/(Story 1.2) ist die Recovery-Basis für Leasing-/Stale-Szenarien späterer Epics (AD-17d). - Keine UX/Design-Anteile relevant für diesen Epic: v1 ist datei-/CLI-basiert ohne GUI (A-3, AD-11).