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T
Michael TamseandClaude 2625e1d4c0 feat: kanonischen Workspace-Stamm erstellen (Story 1.1)
- raw/ wiki/, schema/, adapters/ als Architekturgrenzen angelegt (AD-2, AD-3, AD-10)
- OKF-Bundleroot wiki/index.md mit type: bundle und okf_version: "0.2" (AD-1)
- Reserviertes wiki/log.md (leer) als Protokoll- und Lease-Root-Scope-Bestandteil
- Platzhalter schema/wiki-compiler.md (Story 1.3) und adapters/claude (Story 5.3)
- Orientierungs-READMEs, .gitignore fuer IDE/OS-Cruft
- Sprint-Status Story 1.1 auf review, Epic 1 auf in-progress
- Spec-Trace + Epic-1-Kontext generiert

Co-Authored-By: Claude <noreply@anthropic.com>
2026-08-14 19:51:18 +02:00

4.7 KiB

Epic 1 Context: Wissens-Workspace & Quellen-Aufnahme

Goal

Der Nutzer richtet den kanonischen, Git-versionierten Wissens-Workspace ein und stellt dem Compiler Sources bereit. Der Workspace zerlegt die vier Verantwortungsbereiche physisch und semantisch: raw/ (immutable Source Material / Evidenz), wiki/ (kuratiertes OKF-Knowledge Bundle), schema/ (verbindlicher OKF-Schema-Vertrag) und adapters/ (dünne agenten-spezifische Instruktionen, außerhalb des Bundles). Eine Datei unter raw/ ist Evidenz, eine Datei unter wiki/ ist abgeleitete Wissensrepräsentation — das bloße Kopieren eines Quell-Dokuments zählt nicht als Wissensintegration. Am Ende entsteht eine validierte Basis, in der jeder Compilation Run den kompletten Workspace inkrementell weiterentwickeln kann (AD-2, AD-3, AD-12, AD-1a, AD-1b).

Stories

  • Story 1.1: Kanonischen Workspace-Stamm erstellen
  • Story 1.2: Sources lokal unter raw/ bereitstellen
  • Story 1.3: OKF-Schema-Vertrag schema/wiki-compiler.md autorisieren
  • Story 1.4: Schema-Validierung für Bundle implementieren

Requirements & Constraints

  • Der Nutzer kann eine oder mehrere Sources (1..n) bereitstellen, ohne vorab die Wiki-Struktur entscheiden zu müssen; v1 akzeptiert nur lokal materialisiertes Source Material — URL-Abrufe werden als nicht unterstützt zurückgewiesen (FR-1, A-4).
  • Die Phasen "bereitgestelltes Source Material" und "Curated Knowledge" sind eindeutig unterscheidbar; ein Quell-Dokument wird nie automatisch zum Concept und eine Kopie unter wiki/ ist keine erfolgreiche Kompilation (FR-2).
  • Ein Compilation Run verändert bestehendes Source Material niemals — raw/ bleibt immutable; neue Source-Versionen sind neue/versionierte Sources (AD-3). Ein fehlgeschlagener Run lässt raw/ unangetastet.
  • Der Workspace ist als normale Git-Working-Copy portabel: nach git clone liegt raw/ + wiki/ + Compiler-Vertrag bereit, kein Server und keine Datenbank erforderlich (NFR-1, NFR-5). Mutiert wird textuell, damit Git-Diffs fachlich aussagekräftig bleiben (NFR-4, AD-14).
  • Das Lesen/Bearbeiten des Bundles setzt generell keine Wiki-of-Wikis-Runtime voraus — Standard-Markdown-Werkzeuge und Dateioperationen genügen (FR-15, NFR-2, NFR-3).
  • Es gibt keine GUI in v1: der gesamte Workflow ist datei-/CLI-basiert (A-3).

Technical Decisions

  • Struktur (Seed): raw/ (inkl. optionalem assets/), wiki/, schema/wiki-compiler.md, adapters/<agent>/. Nur wiki/ ist Bundleroot des OKF Bundles; raw/, schema/, adapters/ liegen außerhalb des Bundles und sind keine Concept-Dateien (AD-2, AD-10).
  • Bundle und Fundament: Bundleroot wiki/index.md mit Frontmatter type: bundle und okf_version: "0.2"; leere Protokolldatei wiki/log.md. Area-Verzeichnisse innerhalb von wiki/ folgen dem Muster <area>/index.md + <concept>.md (AD-1, AD-9).
  • Schema-Vertrag (AD-1a, A0-1): schema/wiki-compiler.md bindet verbindlich das erlaubte OKF-0.2-Feldsubset — type als einziges Pflichtfeld; optional sources, generated, verified, status, stale_after; festgelegt werden Liste-vs.-Map-Form von sources, Zulässigkeit von generated/verified und status-Policing — dazu die Typdefinition von log.md, die Index-Regel (jedes Area hat eine index.md) und Validitätsprädikate für Concepts und Bundle-Root.
  • Provenienz-Grenze (AD-4b, A0-4): sources-Einträge lösen ausschließlich auf raw/-Pfade oder extern referenzierte immutable Evidenz auf — nie auf wiki/-Concept-Pfade; das Schema bindet dieses Verbot.
  • Validierung (F-2/AD-1b, A0-2): Vor jeder Mutation wird das Bundle gegen schema/wiki-compiler.md geprüft; ein strukturell OKF-invalides Bundle (z.B. fehlender type) schlägt den gesamten Run fehl, fehlende optionale Felder gelten nicht als invalide. Die Validierung ist eine eigenständige, deterministische, ohne LLM-Urteil aufrufbare Prüfung (AD-13/AD-17h-konform).
  • Kein eigener OKF-Dialekt / kein eigenes Schema neben OKF (AD-1); adapters/ dürfen keine abweichende Knowledge-Semantik definieren, nur agenten-spezifische Ausführung (AD-10).

Cross-Story Dependencies

  • Alle späteren Epics (Concept-Erzeugung, Kompilation, Wissenstreue, Consumer-Zugriff) setzen die hier etablierte Workspace-Trennung, die Bundle-Root und den Schema-Vertrag voraus.
  • Der Schema-Vertrag aus Story 1.3 ist die Eingabe für die Validierung in Story 1.4 und definiert zugleich die Feld-Subset-Basis, auf der Epic 2 OKF-konforme Concepts produziert.
  • Die Immutability von raw/ (Story 1.2) ist die Recovery-Basis für Leasing-/Stale-Szenarien späterer Epics (AD-17d).
  • Keine UX/Design-Anteile relevant für diesen Epic: v1 ist datei-/CLI-basiert ohne GUI (A-3, AD-11).