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wow20/schema/compiler.md
T
Michael TamseandClaude 58d33f7f3c feat: Story 2.2 Claim-granulare Provenienz dokumentieren (Review fertig)
schema/compiler.md §5.5 als Beweis-Konvention (Inline-raw-Verweise je belegter
Aussage, Kontext-Marker je Uebernahme, id-Scoping §3.3, worked example);
Revision 1.5/1.6. 3 Concept-Bodies nachkonformiert (Diagramm-Quellen als
sources-Eintraege deklariert, keine Selbstreferenz, volle raw-Pfade).
index.md/log.md nachgefuehrt; sprint-status Story 2.2 -> review.
Review 3 Layer: 7 patch + 1 defer (sources-Closure) verankert;
spec -> done inkl. Suggested Review Order. Keine raw/-/Vertrag-Mutation.

Co-Authored-By: Claude <noreply@anthropic.com>
2026-08-17 09:37:33 +02:00

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# Compiler-Instruktion — OKF-Concepts aus Source Material erzeugen (Story 2.1)
> **Status:** abgeleitet (Story 2.1) — deterministische, agent-unabhängige Compiler-Instruktion für die Erzeugung neuer Concepts aus Source Material.
> **Normative Grundlage:** `schema/wiki-compiler.md` (autorisiert, Story 1.3) — insbesondere §2 Bundleroot, §3 Feldsubset (§3.1–§3.7), §5 `log.md`-Typdefinition, §6 Index-Regel/Prädikate, §7 abschließende 14-Punkte-Liste, §8 Normreferenzen.
> **Prüfgrundlage:** `schema/validator.md` (abgeleitet, Story 1.4; Revision 8) — die Validierung bleibt die mechanische Bestätigung der Konformität (AD-17h).
> **Ableitungsdatum:** 2026-08-16
> **Kanonischer Producer-Actor:** `wow-compiler/0.1.0`
## 0. Zweck & Aufruf
Diese Datei ist **der einzige Ort der Concept-Erzeugungs-Instruktion** des Projekts. Sie ist **rein textuell** — kein ausführbarer Code, kein Standalone-Programm (D-3). Sie wird von einem vorhandenen agentischen Host (AD-11) als **deterministische Anweisung** befolgt; sie ersetzt kein LLM-Reasoning, sondern **kanalisiert** es in eine reproduzierbare, textuell nachvollziehbare Abfolge (AD-5, AD-6, AD-17h).
**Aufruf:** Der Producer führt den Run in der folgenden festen Ablaufstruktur aus (deterministische Reihenfolge): (0) Input prüfen, (1) Interpretieren, (2) Reconcile, (3) Synthetisieren, (4) Mutieren, (5) Validieren. Jede erzeugte Concept-Datei MUSS anschließend gegen `schema/validator.md` als SUCCESS nachweisbar sein — erst dann gilt der Run als erfolgreich. Bei einem Validierungs-FAIL wird das Bundle **nicht** als erfolgreicher Run behandelt, `raw/` bleibt unangetastet (AD-3), und die Fehlerursache ist textuell identifizierbar (NFR-4). Die **Commit-Boundary ist die Mutations-Boundary** (AD-17f): Zwischenstände vor Erreichen der Success-Bedingung werden nicht als fertige Mutation veröffentlicht.
**Entscheidungsebenen (keine eigene Norm):**
```text
Behauptung (Normativ): schema/wiki-compiler.md (§7: abschließende 14-Punkte-Liste)
Ableitung (Story 2.1): schema/compiler.md (Erzeugungs-Instruktion)
Bestätigung (Story 1.4): schema/validator.md (mechanische Prüfung, kein LLM-Urteil)
```
## 1. Input (was der Compiler konsumiert)
1. **Voraussetzung:** Der Run verarbeitet ausschließlich **veröffentlichte (committete) Inhalte** als Input (AD-17a — „Der Compiler darf nur veröffentlichte (committed) Inhalte als Input verwenden"); Zwischenstände während einer Mutation sind nie Input.
2. **Evidenz:** Das Source Material unter `raw/` — jede Datei unter `raw/`, die als evidierenfähige Source verarbeitet wird, ist Evidenz (AD-2/AD-3). Vom Compiler erzeugte Concepts DÜRFEN ausschließlich auf solche `raw/`-Dateien als `sources`-`resource` zeigen.
3. **Bestehendes Bundle:** Das aktuelle `wiki/` (Bundleroot `index.md`, `log.md`, bestehende Concepts) ist der zweite Input; der Run beginnt mit dem vorhandenen Bundle und verändert nur, was durch neue Erkenntnisse betroffen ist (AD-5 — niemals „Regenerate Everything").
4. **Nicht-Evidenz (Artefakt-/Grenzdateien) sind KEIN Input:** `raw/README.md`, jede `raw/**/source.md` (Provenienz-Sidecar), `schema/`, `adapters/` — sie sind keine zu verarbeitende Evidenz und dürfen **nie** als `sources`-`resource` eines Concepts verwendet werden. (Dokumentarische Konvention der Source-Bereitstellung nach `raw/README.md` — eine nicht-mechanische Ausnahme zur Evidenz-Erwartung; zu verarbeitende Evidenz kann auch andere Formate als `.md` tragen, z. B. PDF.)
## 2. Interpretieren (Wissenseinheiten erkennen)
1. Der Producer liest die bereitgestellten Evidenzdateien und **identifiziert darin abgegrenzte Wissenseinheiten** (ein Thema, ein Konzept, ein zusammenhängender Sachverhalt).
2. **Nicht 1:1 pro Dokument, nicht 1:1 pro Abschnitt** (FR-5): Ein Dokument kann mehrere Wissenseinheiten enthalten, die in mehrere Concepts fließen; eine Wissenseinheit kann aus mehreren Abschnitten/Dokumenten stammen. Die Anzahl der Concepts ergibt sich aus den erkannten Einheiten, nicht aus der Datei- oder Abschnittszählung der Source.
3. **Grenze der Interpretation (Curated ≠ Copy, FR-2/SM-2):** Eine Wissenseinheit wird nur dann zum Concept, wenn sie **eigenständig formuliertes kuratiertes Wissen** ergibt. Bloße Kopie, das Einfügen großer Quellblöcke oder eine Zusammenfassung des Quelldokuments sind **keine** Wissensintegration und DÜRFEN nicht erzeugt werden.
4. Ein Concept wird in **Deutsch** formuliert (Projekt-Sprachkonvention) und ist für Menschen unmittelbar als Markdown lesbar (NFR-2).
## 3. Reconcile (gegen das bestehende Bundle)
1. Vor der Anlage prüfen, ob die erkannte Wissenseinheit **bereits als Concept** im Bundle existiert (deterministisch: Dateikollision über den relativen OKF-Pfad, AD-7a).
2. **Kollision-Hold:** Existiert bereits ein Concept mit dem Ziel-Pfad, wird **nicht** stumm überschrieben. Diese Instruktion deckt die Anlage **neuer** Concepts ab; die Erweiterung/Präzisierung/Korrektur bestehender Concepts ist Epic 3 (AD-5, FR-6). Der Run bricht für diese Einheit mit einem textuell identifizierbaren Hinweis ab („Concept existiert bereits — Aktualisierung ist Epic 3") und **setzt mit den übrigen erkannten Wissenseinheiten fort**; die gehaltene Einheit erzeugt keine Datei, keinen Index-Link und keinen `log.md`-Eintrag. Mindestens eine erfolgreich erzeugte und mindestens eine gehaltene Einheit → der Run ist **teilweise erfolgreich**: die erzeugten Concepts werden normal validiert und veröffentlicht, die gehaltenen Einheiten werden textuell als solche benannt (NFR-4).
3. Der Run prüft zusätzlich, ob `wiki/index.md` als Bundleroot existiert (V-1-Vorbedingung des Validators); fehlt sie, darf kein Concept erzeugt werden (Run-FAIL, Vertrag §2).
## 4. Synthetisieren (Provenienz & Trust)
Je neuem Concept werden die Frontmatter-Metadaten nach Vertrag §3 festgelegt:
1. **`type`** (Pflicht, §3.1): ein nicht-leerer String; für fachliche Wissenseinheiten ist `concept` die Standard-Klasse.
2. **`sources`** (optional, §3.3): Liste von Maps; je Eintrag MUSS `resource` gesetzt sein. Regeln:
- `resource` ist ein `/`-getrennter relativer Workspace-Pfad **innerhalb `raw/`** — nie `wiki/` (AD-4b/Punkt 3), kein `..`, kein führendes `/`, kein Backslash/Windows-Trenner, keine URL-Form (Punkt 4).
- Jede referenzierte Datei MUSS unter `raw/` zum Zeitpunkt des Runs als **Datei existieren** (EC-1; Verzeichnisse sind unzulässig).
- Zusätzlich zu `resource` sind optional zulässig: `id`, `title`, `author`, `usage_count` (Ganzzahl ≥ 0), `last_modified` (`YYYY-MM-DD`, reale Kalenderdaten).
- **Key-Subset je Eintrag (Innen-Ebene, Vertrag §3.3):** Innerhalb eines `sources`-Eintrags sind **ausschließlich** die Felder `resource`, `id`, `title`, `author`, `usage_count`, `last_modified` erlaubt — jeder andere Key ist eine unautorisierte Verletzung und löst beim Validator Punkt 6 aus (nicht nur die Top-Level-Felder zählen).
3. **`generated`** (v1-Default, §3.4/A0-20): Map `{ by, at }`. `by` ist zwingend und nicht leer; Produkt-Konvention: `wow-compiler/0.1.0` (dieser Compiler). `at` ist der **Ausführungszeitpunkt in vollem ISO-8601-Datetime** (`YYYY-MM-DDTHH:MM:SS` mit `Z`/`±HHMM`/`±HH:MM`), nie ein reines Datum (Validator §4.3, Punkt 14). `verified` bleibt **ungesetzt** — maschinell erzeugt und ungeprüft (A0-20).
4. **`status`/`stale_after`** (optional): nur Werte aus §3.6 (`draft`/`stable`/`deprecated`) bzw. §3.7 (`YYYY-MM-DD`). Bei der Erzeugung neuer Concepts bleibt beides in der Regel **ungesetzt** — die Absenz von `status` bedeutet laut Vertrag §3.6 per Definition den Default `stable`; der Compiler trifft also bewusst keine Lebenszyklus-Entscheidung, sondern überlässt den Default der Vertrags-Semantik.
5. **Frontmatter-Reihenfolge (kanonische Normalform, Validator §4.1):** `type`, `sources`, `generated`, `verified`, `status`, `stale_after`. Duplikat-Keys sind verboten (Punkt 13). Keine unautorisierten Felder (Punkt 6); `okf_version`/`type: bundle` NIE in Concepts (Punkt 9).
## 5. Mutieren (Dateien schreiben)
1. **Ziel-Pfad:** Das neue Concept ist eine Markdown-Datei unter `wiki/`. In dieser Story (keine deterministische Area-Zuordnung; Story 2.4) werden neue Concepts **auf Root-Ebene** angelegt: `wiki/<concept-kebab-case>.md`. Es wird **kein** `wiki/<area>/`-Verzeichnis angelegt; ein als Area gedachtes Ziel (Unterverzeichnis) wird bis Story 2.4 **abgelehnt** und führt zu einem textuell identifizierbaren Hinweis („Area-Zuordnung ist Story 2.4").
- Konvention für den Dateinamen: kebab-case-Slug aus der Concept-Identität (kein Sonderzeichen, keine Endung `.md`-Dopplung). Der Dateiname definiert die Concept-Identität (relativer OKF-Pfad ohne `.md`, AD-7a).
2. **Dateiinhalt:** YAML-Frontmatter gemäß §4 (kein weiteres Feld), gefolgt von einem Markdown-Body, der die Wissenseinheit eigenständig und lesbar darstellt (NFR-2, NFR-3). Der Body darf keine großen Quell-Exzerpte enthalten (FR-2). Claim-granulare Inline-Provenienz (AD-4a) folgt §5.5 — für neu erzeugte Concepts unmittelbar bei der Erzeugung, für bestehende Bodies per Nachrüstung (Story 2.2).
3. **Index-Regel (Punkt 11/§6):** Nach Anlage MUSS das neue (Root-)Concept in der Bundleroot `wiki/index.md` verlinkt werden — seine Identität (relativer OKF-Pfad ohne `.md`) als relativer Bundle-Pfad referenziert, mit oder ohne `.md`-Endung (eine genau-eine-Form-Festlegung ist Story 2.3). Ohne diese Verlinkung ist das Bundle strukturell invalide (§7 Punkt 11).
- All dies (Anlage + Verlinkung + `log.md`) erst abschließen, wenn die Validierung (§6) SUCCESS liefert. Zwischenstände werden nicht als fertige Mutation veröffentlicht — Commit-Boundary ist die Mutations-Boundary (AD-17f). Bei Validierungs-FAIL wird der Teilzustand **explizit zurückgerollt**: neue Concept-Datei(en) gelöscht, zugehörige Index-Verlinkung(en) aus `wiki/index.md` entfernt, `log.md`-Eintrag(e) wieder entfernt — das Bundle nimmt seinen Zustand vor dem Run wieder ein (keine partielle Mutation bleibt liegen).
4. **Dokumentation (`log.md`, Vertrag §5):** Die Anlage neuer Concepts wird als datumsgruppierter Eintrag in `wiki/log.md` dokumentiert (neueste zuerst; Header = ISO-Datum `YYYY-MM-DD`), verknüpft mit dem neuen Concept-Pfad und den genutzten `raw/`-Quellen. `log.md` bleibt ohne Frontmatter (Punkt 10).
## 5.5 Claim-granulare Provenienz (Story 2.2)
Provenienz ist **claim-granular** (AD-4a, A0-3): Nicht nur das Concept als Ganzes trägt `sources`, sondern **jede belegte Aussage** im Body trägt einen Inline-`raw/`-Verweis. Kontext-/Synthese-Umformulierungen — Aussagen, die nicht direkt auf `raw/`-Evidenz rückführbar sind, sondern aus Concept-Kontext, direkt aus einer rohen Quelle (ohne Zwischen-Concept) oder aus Synthese mehrerer Quellen stammen — tragen einen expliziten **Kontext-Marker**. Diese Sektion ist eine Body-Text-Konvention; sie fügt **kein neues Frontmatter-Feld über das §3.3-Subset hinaus** hinzu — das Hinzufügen bzw. Erweitern von `sources`-Einträgen (`resource`/`id`) **IST Teil der Konvention** (Relokation/Zielwechsel, Pkt. 1b) und kollidiert nicht mit dieser Selbstbegrenzung (AD-4a; der Vertrag §3 legt das Feldsubset abschließend fest). Sie gilt für **Neu-Erzeugung und Nachrüstung bestehender Concept-Bodies gleichermaßen**. `wiki-compiler.md` und `validator.md` bleiben unverändert (AD-3); diese Sektion ist der einzige Instruktions-Ort der Provenienz-Konvention (D-3, Story 2.2).
1. **Inline-`raw/`-Verweis je belegter Aussage:** Eine Aussage ist „belegt", wenn sie sich fachlich auf eine konkrete Evidenzstelle in `raw/` zurückführen lässt. Sie trägt dann unmittelbar am Ende der Aussage (bzw. am Ende des zugehörigen Absatzes/Listenelements) einen Inline-Verweis in der verbindlichen Default-Form:
`(raw/<datei.md>#<stellen-kennung>)`
- Das Fragment hinter `#` ist eine **STELLEN-KENNUNG, die im referenzierten Rohdokument tatsächlich existiert** — z. B. ein Bezeichner-`id` der rohen Datei (wie `FR-12`, `A0-6`, `AD-5` in `raw/epics/…` bzw. `raw/architecture-spine/…`) oder der exakte Sektionstitel des Rohdokuments (z. B. `§ 1 Vision`). Die **Concept-eigene `sources`-Feld-`id` (`s1`, `s2`, …) ist NICHT als Fragment zu verwenden**, weil sie im Rohdokument nicht existiert — der Verweis würde im Rohdokument nicht auflösen (keine Falsch-Attribution). Die `sources`-`id` dient ausschließlich der vertragsgemäßen internen Zitat-Attribution (Vertrag §3.3), nicht als Inline-Fragment.
- **Voller `raw/`-Pfad je Beleg:** Jeder Beleg nennt den vollen `raw/`-Pfad, auch wenn derselbe Pfad mehrfach referenziert wird: `(raw/epics/epics-2026-08-14.md#FR-12; raw/epics/epics-2026-08-14.md#A0-6)`**keine Pfad-Elision** (also niemals allein `#A0-6` ohne vorangestellten Pfad).
- **Deterministische Selbsttest-Formel:** Die Verweise sind per `grep -nE '(raw/|]\(raw/'` auffindbar (erfasst auch die Markdown-Linkform). Bis Story 2.3 bleibt die Frage „Link-Form `(<pfad>)` ggü. `[<text>](<pfad>)`" formal offen — beide sind zulässig, sofern der volle `raw/`-Pfad am Verweis erkennbar ist und der Grep die Form erfasst.
- **Pfad-Form:** ausschließlich `/`-getrennte relative Workspace-Pfade **innerhalb `raw/`** — nie `wiki/` (AD-4b), kein `..`, kein führendes `/`, kein Backslash, keine URL-Form (spiegelbildlich zu §4.2 und Vertrag §3.3). Um zusätzliche Validierungsoberfläche ohne importierte Struktur zu vermeiden, verweist der Inline-Beleg üblicherweise auf dasselbe `raw/`-Ziel, das auch im `sources`-Frontmatter des Concepts deklariert ist — die EC-1-Existenzprüfung (§6.5-Kriterium 3 / Validator §6.1) bleibt damit unverändert anwendbar.
- **Relokation/Zielwechsel:** Zeigt eine Aussage auf einen anderen `raw/`-Pfad als die `sources`-Deklaration des Concepts (z. B. das ASCII-Diagramm aus `raw/architecture-spine/…` in einem Concept mit `sources: raw/epics/…`), so ist **zusätzlich ein passender `sources`-Eintrag** im Frontmatter zu ergänzen, dessen `resource` auf jenen Pfad zeigt (EC-1-Existenz, Punkt 3/4). Das Diagramm-Quell ist damit sowohl body- als auch frontmatter-seitig deklariert (Story-2.1-Instanz: ASCII-Diagramm in `knowledge-kompilation-inkrementell.md`).
2. **Kontext-Marker je Übernahme (AD-4a/A0-3):** Eine **Übernahme** ist eine Kontext-/Synthese-Umformulierung: Formulierung, die aus Concept-Kontext, direkt aus einer rohen Quelle oder aus der Synthese mehrerer Quellen stammt und nicht eigenständig gegen `raw/` belegt ist. Es gibt **zwei Marker-Muster** — beide MÜSSEN den exakten Token „nicht eigenständig belegt" enthalten (deterministischer Selbsttest, mindestens eine Form pro Übernahme):
- **Übernahme über ein Zwischen-Concept** (Ursprungs-Concept existiert): minimal nach Vertrag §3.3/A0-3-Wortlaut
> übernommen aus `<Concept-Pfad>` auf Basis von `<source>`, nicht eigenständig belegt
Dabei ist `<Concept-Pfad>` der relative OKF-Pfad des Ursprungs-Concepts ohne `.md` (AD-7a), `<source>` der zugrunde liegende `raw/`-Pfad. **Kein Selbstreferenz-Muster:** Ein Concept, das sich selbst als Ursprung nennt, ist Falsch-Attribution und verboten — gibt es kein Zwischen-Concept, ist Muster (2) zu verwenden.
- **Direktübernahme aus `raw/` ohne Zwischen-Concept** (z. B. ein Diagramm direkt aus einer rohen Datei):
> übernommen aus `<source>` (rohe Quelle), nicht eigenständig belegt
Dabei ist `<source>` der zugrunde liegende `raw/`-Pfad.
Die Marker stehen direkt bei der übernommenen Aussage (Absatz-/Listen-Ebene), damit die Zuordnung claim-granular bleibt. **Epic-3/4-Fähigkeiten**, die im Körper eines Concepts nur als Forward-Referenz erscheinen (noch nicht erzeugt/validiert), tragen den Forward-Referenz-Marker ebenfalls mit dem exakten Token — nicht eigenständig belegt, als Forward-Referenz übernommen (die „auf Basis von"-Angabe wird hier nur gesetzt, wenn nicht bereits aus der Kontext-/Konzeptzeile ersichtlich): „… als Forward-Referenz übernommen, nicht eigenständig belegt (raw/epics/epics-2026-08-14.md, Epic-3-Abschnitt)".
3. **Eindeutiges `id`-Scoping (Vertrag §3.3):** `id`-Werte in `sources`-Einträgen sind **je Concept eindeutig** (innerhalb eines Concepts darf kein `id` doppelt vorkommen). Über Concepts hinweg ist `id` nicht global eindeutig — der Adressraum ist der Concept-Pfad + `id` (AD-7a). Bei der Nachrüstung bestehender Concepts ohne `id` können `id`s deterministisch vergeben werden (`s1`, `s2`, … in Dokumentreihenfolge).
4. **Selbsttest-Kriterien (AD-17h, Story-2.2-Projektion):** Vor Abschluss eines Runs prüft der Producer:
- **Belegte Aussage → Inline-`raw/`-Verweis:** Jede Aussage, die fachlich eine Evidenzstelle referenziert, trägt einen solchen Verweis mit vollem `raw/`-Pfad je Beleg (per `grep -nE '(raw/|]\(raw/'` auffindbar — erfasst auch die Markdown-Linkform).
- **Übernahme → Kontext-Marker:** Jede Kontext-/Synthese-Umformulierung, jede Direktübernahme aus `raw/` und jede Epic-3/4-Forward-Referenz trägt einen der beiden Marker-Muster aus Pkt. 2 — beide enthalten den exakten Token „nicht eigenständig belegt".
- **Kein unautorisierter Key:** Das Nachrüsten verändert ausschließlich den Body und die zulässigen §3.3-`sources`-Felder (`resource`, `id`, `title`, `author`, `usage_count`, `last_modified`); keine zusätzlichen Frontmatter-Felder, keine §7-Klasse (Punkt 6).
- Wenn eine Aussage weder belegt noch als Übernahme markiert werden kann, wird sie **als Übernahme mit Marker geführt** — niemals erfunden belegt (UNBELEGTE_AUSSAGE: textuell sichtbar, Run bricht nicht ab).
5. **Worked Example (grammatisch verbindlich, BH-13):** Die folgende kanonische Form macht den §5.5-Standard eindeutig ablesbar. Eine **belegte Aussage** mit Inline-Verweis (voller Pfad, Fragment = im Rohdokument existierende Stellen-Kennung):
> Alle erzeugten Concepts sind OKF-0.2-konform (raw/epics/epics-2026-08-14.md#FR-9).
Eine **Übernahme mit Kontext-Marker** — Direktübernahme eines Diagramms aus einer rohen Quelle (kein Zwischen-Concept, kein Selbstverweis):
> Das Datenfluss-Diagramm (Interpret → Reconcile → Synthesize → Update) stammt direkt aus der rohen Quelle raw/architecture-spine/architecture-spine-2026-08-14.md#AD-5 — übernommen aus raw/architecture-spine/architecture-spine-2026-08-14.md#AD-5 (rohe Quelle), nicht eigenständig belegt.
Die **Diagramm-Quell-Deklaration** erfolgt zugleich frontmatter-seitig: gehört das Diagramm nicht zur `sources`-Deklaration des Concepts, wird ein zusätzlicher `sources`-Eintrag ergänzt (Pkt. 1b — Relokation/Zielwechsel, EC-1-Existenz bleibt erfüllt).
## 6. Validieren (mechanische Bestätigung)
1. Nach Abschluss aller Mutationen wird das gesamte Bundle gemäß `schema/validator.md` geprüft (§3 14 Punkte je Datei + §6-Fachprüfungen; Verdikt-Grammatik §5).
2. **Erfolgsbedingung:** Alle Dateien unter `wiki/` — Bundleroot, `log.md`, sämtliche neuen Concepts — liefern `SUCCESS` (kein FAIL; `stale_after`-WARN wäre nur Berichtskanal). Dabei ist insbesondere Punkt 11 (Index-Regel) zu bestätigen: jeder neue Root-Concept-Pfad ist in `wiki/index.md` verlinkt.
3. Bei jedem FAIL gilt der Run als gescheitert; es werden **keine** weiteren Mutationen durchgeführt, `raw/` bleibt unangetastet (AD-3), und die Fehlerursache wird textuell benannt (NFR-4). Der bereits geschriebene Teilzustand (neue Concept-Dateien, Index-Verlinkungen, `log.md`-Einträge) wird gemäß §5.3 zurückgerollt, sodass das Bundle seinen Zustand vor dem Run wieder einnimmt.
4. Der Producer hält das Verdikt-Ergebnis (je Datei SUCCESS/FAIL) als Ausführungs-Nachweis fest (z. B. in der Story-Spezifikations-Verification oder im Run-Bericht).
## 6.5 Determinismus- & Selbsttest-Norm (Nachprüf-Sektion)
Jede Erzeugungsentscheidung dieser Instruktion ist **textual-deterministisch begründbar** (AD-13): die erkannten Wissenseinheiten (§2), die Reconcile-Kollisionsprüfung (§3), die Frontmatter-Werte (§4) und die Ziel-Pfade (§5) folgen aus dem Input ohne probabilistische Verfahren. Es gibt keine Embedding-/Vector-Infrastruktur und kein reines LLM-Urteil als alleinige Entscheidungsbasis.
Vor Abschluss eines Runs prüft der Producer jedes erzeugte Concept gegen die folgenden **drei Selbsttest-Kriterien** (AD-17h-konform; der Validator in §6 bleibt die mechanische Prüfung, diese Kriterien sind seine Vorab-Projektion):
1. **Vollständige §3-Subset-Konformität:** Das Frontmatter enthält ausschließlich Keys aus {`type`, `sources`, `generated`, `verified`, `status`, `stale_after`} in kanonischer Reihenfolge (§4.1 des Validators); `type` ist gesetzt und non-empty; keine Duplikat-Keys (Punkt 13, auch innerhalb von `sources`/`generated`/`verified`-Einträgen); Keine unautorisierten Keys — weder auf Top-Level-Ebene noch innerhalb von `sources`/`generated`/`verified`-Einträgen (Vertrag §3.3/§3.4/§3.5, Punkt 6); `okf_version`/`type: bundle` kommen nicht vor (Punkt 9).
2. **`at`-Normalform:** `generated.at` (und ggf. `verified[].at`) ist ein **volles ISO-8601-Datetime** `YYYY-MM-DDTHH:MM:SS` mit `Z`/`±HHMM`/`±HH:MM` — keine reine Datumsangabe (Punkt 14; Validator §4.3).
3. **`sources`-Existenz:** Jeder `sources[].resource` verweist auf einen `/`-getrennten relativen Pfad unter `raw/`, der zum Validierungszeitpunkt als **Datei existiert** (EC-1); kein `..`, kein führendes `/`, kein Backslash, keine URL-Form, kein `wiki/`-Pfad (Punkt 3/4, §6.2).
Weicht ein erzeugtes Concept in mindestens einem Kriterium ab, wird es **nicht** als erfolgreiche Erzeugung behandelt; der Run korrigiert oder verwirft die Datei und dokumentiert die Abweichung textuell (NFR-4) — es fließt nichts Ungeprüftes in das Bundle.
## 6.6 Positiv-/Negativ-Beispiele (Referenztabellen)
Die folgende Tabelle macht jede Erzeugungsregel dieser Instruktion reproduzierbar nachprüfbar (AD-17h, Verifikations-Kultur aus Story 1.4 — Verifikations-Beleg). „✓" = ideal-konform (erwartet: Validator-SUCCESS), „✗" = verletzte Regel (erwartet: Validator-FAIL mit der genannten Fehlerursache).
| Regel (§) | ✓ Positiv-Beispiel | ✗ Negativ-Beispiel (Fehlerursache) |
|---|---|---|
| §4.1 `type` Pflicht (§3.1) | `type: concept` | `type:` (leer) → Punkt 1 |
| §4.1 Feldsubset (§3) | nur `type`, `sources`, `generated` | `foo: bar` → Punkt 6 |
| §4.2 `sources[].resource``raw/` (§3.3, AD-4b) | `resource: raw/prd/prd-wow20-2026-08-14.md` | `resource: wiki/foo.md` → Punkt 3 |
| §4.2 Path-Grammatik (§3.3, Punkt 4) | `/`-getrennt, relativ, unter `raw/` | `resource: ../outside.md` → Punkt 4 |
| §4.2 EC-1-Existenz (§3.3, §6.2) | `resource: raw/prd/prd-wow20-2026-08-14.md` (Datei existiert) | `resource: raw/fehlt.md` → EC-1 |
| §4.3 `generated.by` Pflicht (§3.4) | `generated: {by: wow-compiler/0.1.0, at: …}` | `generated: {at: …}` (ohne `by`) → Punkt 7 |
| §4.3 `generated.at` volles ISO-8601-Datetime (§3.4, Validator §4.3) | `at: 2026-08-16T09:23:33Z` | `at: 2026-08-16` (reines Datum) → Punkt 14 |
| §4.3 `verified` ungesetzt (A0-20) | (kein `verified`) | `verified: {by: human:x, at: …}` → Punkt 6 (unautorisiertes Feld, nur maschinelle Erzeugung A0-20), hier nicht erzeugt |
| §4.5 canonical Key-Reihenfolge (Validator §4.1) | `type``sources``generated` | — (kein Validator-FAIL: Reihenfolge ist Output-Normalform, kein §7-Punkt; der Compiler erzeugt sie deterministisch und die Normalform-Abweichung tritt damit nicht auf) |
| §4.5 keine Duplikat-Keys (Punkt 13) | jeder Key einmal | zweimal `type:` → Punkt 13 |
| §4.2 `sources`-Eintrag-Key-Subset (Vertrag §3.3) | nur `resource`, `id`, `title`, `author`, `usage_count`, `last_modified` | `resource …` + z. B. `role: x` → Punkt 6 (unautorisiertes Feld, Innen-Ebene) |
| §4.5 kein `okf_version`/`type: bundle` (Punkt 9) | (nicht vorhanden) | `okf_version: "0.2"` → Punkt 9 |
| §5.1 Root-Pfad & Verlinkung (Punkt 11, §6) | `wiki/<slug>.md` + Link in `wiki/index.md` | Concept ohne Link in `index.md` → Punkt 11; `wiki/<area>/<slug>.md` → Bereichs-Hinweis (Story 2.4) |
| §5.4 `log.md`-Dokumentation (§5) | datumsgruppierter Eintrag mit Concept-Pfad + Quellen | fehlender Eintrag → kein Validator-FAIL, aber dokumentarische Pflicht verletzt |
| §4.2 Alle-Pfad-Formen-Vermeidung (Punkt 4) | `/`-getrennt, relativ, unter `raw/` | `..`-Traversal, führendes `/`, Backslash (`raw\foo.md`), URL-Form (`https://…`) → Punkt 4 |
| §7 Selbstbegrenzung (kein Standalone, D-3) | rein textuelle Instruktion | Code-/Executable-Abschnitt → D-3-Verstoß |
Interpretations-Hinweis: Die „✗"-Zeilen zeigen die deterministische Fehlerursache, die der Validator (Story 1.4) für die jeweilige Abweichung ausgibt. Die „✓"-Zeilen sind die Vorgabe, unter der ein neu erzeugtes Concept den Run passieren kann — genau diese Form wurde im Demonstrationslauf (2026-08-16) gegen alle 3 erzeugten Concepts erfüllt.
## 7. Selbstbegrenzung (Scope der Instruktion)
Diese Instruktion ist auf die **Erzeugung neuer Concepts auf Root-Ebene** begrenzt. Folgendes verbleibt in anderen Stories und wird hier **nicht** vorweggenommen:
- **Claim-granulare Provenienz** je belegter Aussage (Inline-`raw/`-Verweise, Kontext-Marker) — in **§5.5** dieser Instruktion verankert (Story 2.2; AD-4a, A0-3). Keine neue §7-Klasse, kein Standalone, keine Vertragsänderung.
- **Deterministische Area-Zuordnung & Concept-Hierarchie** (Anlage von `wiki/<area>/index.md` + `wiki/<area>/<concept>.md`) → Story 2.4 (AD-7c, A0-10).
- **Progressive Discovery über `index.md`** (Navigation, Area-Indizes, Suche) → Story 2.5 (AD-9, FR-11).
- **Eine genau-eine-Linkform** (mit/ohne `.md`-Endung) → Story 2.3 (AD-7b, A0-9) — der Punkt-11-Check akzeptiert beide Schreibweisen.
- **Aktualisierung bestehender Concepts** (Erweitern/Präzisieren/Korrigieren) und **Synthese über mehrere Concepts** → Epic 3 (AD-5, FR-6/FR-7).
- **Standalone-Compiler / eigene LLM-Runtime / MCP** → verboten in v1 (D-3, D-4, AD-11).
- **OKF-Dialekt / Schema-Erweiterung** → niemals (AD-1a; Vertrag §7 „abschließende Liste").
## 8. Normreferenzen & Revisionslog
**Normreferenzen (read-only):**
- `schema/wiki-compiler.md` — autorisierter Vertrag (Story 1.3): §2 Bundleroot, §3.1–§3.7 Feldsubset & Formate, §5 `log.md`-Typ, §6 Index-Regel/Prädikate, §7 abschließende 14-Punkte-Liste, §8 Normreferenzen.
- `schema/validator.md` — Prüfgrundlage (Story 1.4, Revision 8): §3 14 Punkte, §4 Normalform (Reihenfolge §4.1, ISO-8601 §4.3), §5 Verdikt, §6 Fachprüfungen (EC-1 Existenz, EC-3 Kalender, EC-11 non-md).
- Architektur-Spine (raw/`architecture-spine`): AD-2/AD-3 (raw immutable), AD-5 (inkrementelle Kompilation), AD-6 (Reason/Mutate-Trennung), AD-7a (Identität = OKF-Pfad ohne `.md`), AD-10 (agent-unabhängige Regeln), AD-11 (keine eigene Runtime), AD-15 (Trust-Metadaten v1), AD-17a (nur veröffentlichte/committete Inhalte als Input), AD-17f (Commit-Boundary = Mutations-Boundary), AD-17h (Determinismus), D-3 (kein Standalone).
- PRD (raw/prd): FR-2 (Sources vs. Curated), FR-5 (Concept-Erzeugung), FR-9 (OKF-Konformität), A-4 (nur lokale Sources).
- Epics (raw/epics): Story-2.1-Ziel und -Abgrenzung zu Story 2.22.5.
**Revisionslog:**
- **Revision 1 (2026-08-16):** Erstes abgeleitetes Artefakt — Concept-Erzeugung als deterministische Instruktion: Input-Grenzen (§1), Interpretieren (Wissenseinheiten, kein 1:1/keine Kopie, §2), Reconcile (Kollision-Hold, §3), Synthetisieren (Frontmatter-Normalform, §4), Mutieren (Root-Ebene + Index-Regel + log.md, §5), Validieren (Validator-SUCCESS als Erfolgsbedingung, §6), Selbstbegrenzung (§7).
- **Revision 1.1 (2026-08-16):** Nach dem Demonstrationslauf ergänzt — §6.5 Determinismus- & Selbsttest-Norm (drei Nachprüf-Kriterien: §3-Subset-Konformität, `at`-Normalform, `sources`-Existenz; AD-17h-konform) und §6.6 Positiv-/Negativ-Beispiele (Referenztabellen je Erzeugungsregel mit deterministischer Fehlerursache). Revisionslog (§8) nachgeführt; §6-Nummerierung angepasst.
- **Revision 1.2 (2026-08-16, Step-04-Review):** Nachschärfungen aus dem Story-2.1-Review — Input-Regel korrekt auf AD-17a statt AD-17.2 referenziert (§1); `sources`-Eintrag-Key-Subset (Innen-Ebene, Vertrag §3.3) in §4.2 und als §6.5-Kriterium-1 / §6.6-Tabellenzeile ergänzt; `status`-Absenz-Formulierung an die Vertrags-Definition (Absenz = `stable`, §3.6) angebunden (§4.4); Klarstellung Bereichs-Ziele bis Story 2.4 (§5.1/§6.6); §6.6-Fehlerursache der `verified`-Zeile auf Punkt 6 korrigiert; §6.6-Referenzlabel von §4.5 auf §4.4 korrigiert; §6.6 um vollständige Punkt-4-Pfad-Verbote ergänzt; AD-17f als Commit-Boundary in §0/§5.3/§6.6 sichtbar gemacht.
- **Revision 1.3 (2026-08-16, bmad-code-review Story 2.1):** Nachschärfungen aus dem Review-Patch-Block — §1-Überschrift ins Deutsche („Input (was der Compiler konsumiert)"); Prüfgrundlagen-Referenz auf `validator.md` Revision 7 angeglichen (§0-Header, §8); §6.6 canonical-Key-Reihenfolge-Zeile von der ✗-Liste auf reine ✓-Vorgabe korrigiert (kein Validator-FAIL, Normalform ohne §7-Punkt) und das irreführende „§6.4"-Label auf §4.2 berichtigt; §1.2 vs. §1.4-Evidenz-Widerspruch aufgelöst (§1.2 präzisiert auf verarbeitbare Evidenz, §1.4 Artefakt-Ausnahme als dokumentarische Konvention der Source-Bereitstellung nach `raw/README.md` gekennzeichnet).
- **Revision 1.4 (2026-08-17, bmad-code-review Re-Run Story 2.1, Stand nach Validator-Rev-8):** Nachschärfungen aus dem unabhängigen Re-Review — Prüfgrundlagen-Referenz auf `validator.md` Revision 8 angehoben (§0-Header, §8); §6.6-Referenzlabels berichtigt (canonical Key-Reihenfolge, Duplikat-Keys, `okf_version`/`type: bundle` → §4.5, `sources`-Eintrag-Key-Subset → §4.2; berichtigt die Rev-1.2-Korrektur, die das Label fälschlich von §4.5 auf §4.4 bewegt hatte); §1.4 „Aufträge" → „Formate", §5.2 „grossen" → „großen"; §3.2 Kollision-Hold um Run-Fortsetzung mit den übrigen Einheiten und Gesamt-Run-Status („teilweise erfolgreich") ergänzt; §5.3/§6.3 um explizite Rollback-Sequenz für den Teilzustand (Concept-Datei + Index-Verlinkung + `log.md`-Eintrag) bei Validierungs-FAIL ergänzt.
- **Revision 1.5 (2026-08-17, Story 2.2):** Sektion „Claim-granulare Provenienz" als §5.5 eingefügt (nach §5, vor §6) — Inline-`raw/`-Verweis je belegter Aussage (+ `id`-Attribution, Vertrag §3.3), Kontext-Marker je Übernahme („übernommen aus … auf Basis von …, nicht eigenständig belegt"), eindeutiges `id`-Scoping je Concept, Selbsttest-Kriterien (belegte Aussage → Verweis; Übernahme → Marker; kein unautorisierter Key; UNBELEGTE_AUSSAGE als Marker statt erfundener Beleg) — AD-4a/4b/4c, AD-13, AD-17h. §7-Selbstbegrenzung entsprechend umformuliert (Claim-granulare Provenienz jetzt in §5.5 verankert, nicht mehr deklariert als „verbleibt in Story 2.2"). Keine Änderung an `wiki-compiler.md`/`validator.md`/`raw/`; kein Standalone (D-3); keine Vertragsänderung.
- **Revision 1.6 (2026-08-17, Story-2.2-Re-Review, Patch-Runde):** §5.5-Klarstellungen aus dem Review — (1) „kein Frontmatter-Change"-Widerspruch aufgelöst: Konvention fügt kein neues Feld über §3.3 hinaus hinzu, während das Hinzufügen/Erweitern von `sources`-Einträgen (`resource`/`id`, Relokation/Zielwechsel) ausdrücklich Teil der Konvention ist; (2) Inline-Verweis-Form präzisiert: Fragment = im Rohdokument existierende Stellen-Kennung (Bezeichner-`id` oder Sektionstitel), Concept-eigene `sources`-`id` (`s1`, …) ist NICHT als Fragment zu verwenden; voller `raw/`-Pfad je Beleg, keine Pfad-Elision; die Selbsttest-Formel auf `grep -nE '(raw/|]\(raw/'` erweitert; (3) Kontext-Marker um Direktübernahme-Fall „übernommen aus `<source>` (rohe Quelle)" ergänzt, Selbstreferenz-Muster verboten; (4) Forward-Referenz-Wortlaut an den exakten Token „nicht eigenständig belegt" gebunden; (5) Worked Example (belegte Aussage + Diagramm-Direktübernahme + Diagramm-Quell-Deklaration, BH-13) ergänzt. Keine Änderung an `wiki-compiler.md`/`validator.md`/`raw/`; kein Standalone (D-3); keine Vertragsänderung.