chore: Story 2.1 Review-Nachzug abgeschlossen (Re-Review 2026-08-16) Nachzieh-Patches aus dem Erst-Review (bmad-code-review) + Re-Review-Verdikt: - schema/compiler.md auf Revision 1.3: §1-Überschrift ins Deutsche, Pruefgrundlage auf validator.md Revision 7 angeglichen, §6.6 canonical- Key-Reihenfolge-Zeile auf reine ✓-Vorgabe korrigiert, §4.2-Label berichtigt, §1.2/§1.4-Evidenz-Widerspruch als dokumentarische Konvention aufgeloest. - wiki/log.md: drei Demonstrationslauf-Eintraege an Vertrags-§5-Format angeglichen. - spec-2-1: Review-Findings-Sektion + Re-Review-Verifikationsvermerk; status in-progress, review_loop_iteration 1. - deferred-work.md: Code-Review-Defer-Sektion + Arbeitsauftrag "autorisierte Validator-Revision (Option-A-Heilung)" (F-14-Fixture, Innen-Ebenen-Key-Subset, Validator-Header-Anhebung OBS-1). - sprint-status.yaml: Story 2.1 review -> in-progress; neues Action-Item "code-review-2-1-item-1-autorisierte-validator-revision-option" (open). Story 2.1 bleibt in-progress: done-Faehigkeit an die naechste autorisierte Validator-Revision gekoppelt (Option A, Frieren-Prinzip). Co-Authored-By: Claude <noreply@anthropic.com> @
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# Compiler-Instruktion — OKF-Concepts aus Source Material erzeugen (Story 2.1)
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> **Status:** abgeleitet (Story 2.1) — deterministische, agent-unabhängige Compiler-Instruktion für die Erzeugung neuer Concepts aus Source Material.
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> **Normative Grundlage:** `schema/wiki-compiler.md` (autorisiert, Story 1.3) — insbesondere §2 Bundleroot, §3 Feldsubset (§3.1–§3.7), §5 `log.md`-Typdefinition, §6 Index-Regel/Prädikate, §7 abschließende 14-Punkte-Liste, §8 Normreferenzen.
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> **Prüfgrundlage:** `schema/validator.md` (abgeleitet, Story 1.4; Revision 7) — die Validierung bleibt die mechanische Bestätigung der Konformität (AD-17h).
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> **Ableitungsdatum:** 2026-08-16
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> **Kanonischer Producer-Actor:** `wow-compiler/0.1.0`
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## 0. Zweck & Aufruf
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Diese Datei ist **der einzige Ort der Concept-Erzeugungs-Instruktion** des Projekts. Sie ist **rein textuell** — kein ausführbarer Code, kein Standalone-Programm (D-3). Sie wird von einem vorhandenen agentischen Host (AD-11) als **deterministische Anweisung** befolgt; sie ersetzt kein LLM-Reasoning, sondern **kanalisiert** es in eine reproduzierbare, textuell nachvollziehbare Abfolge (AD-5, AD-6, AD-17h).
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**Aufruf:** Der Producer führt den Run in der folgenden festen Ablaufstruktur aus (deterministische Reihenfolge): (0) Input prüfen, (1) Interpretieren, (2) Reconcile, (3) Synthetisieren, (4) Mutieren, (5) Validieren. Jede erzeugte Concept-Datei MUSS anschließend gegen `schema/validator.md` als SUCCESS nachweisbar sein — erst dann gilt der Run als erfolgreich. Bei einem Validierungs-FAIL wird das Bundle **nicht** als erfolgreicher Run behandelt, `raw/` bleibt unangetastet (AD-3), und die Fehlerursache ist textuell identifizierbar (NFR-4). Die **Commit-Boundary ist die Mutations-Boundary** (AD-17f): Zwischenstände vor Erreichen der Success-Bedingung werden nicht als fertige Mutation veröffentlicht.
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**Entscheidungsebenen (keine eigene Norm):**
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Behauptung (Normativ): schema/wiki-compiler.md (§7: abschließende 14-Punkte-Liste)
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Ableitung (Story 2.1): schema/compiler.md (Erzeugungs-Instruktion)
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Bestätigung (Story 1.4): schema/validator.md (mechanische Prüfung, kein LLM-Urteil)
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## 1. Input (was der Compiler konsumiert)
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1. **Voraussetzung:** Der Run verarbeitet ausschließlich **veröffentlichte (committete) Inhalte** als Input (AD-17a — „Der Compiler darf nur veröffentlichte (committed) Inhalte als Input verwenden"); Zwischenstände während einer Mutation sind nie Input.
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2. **Evidenz:** Das Source Material unter `raw/` — jede Datei unter `raw/`, die als evidierenfähige Source verarbeitet wird, ist Evidenz (AD-2/AD-3). Vom Compiler erzeugte Concepts DÜRFEN ausschließlich auf solche `raw/`-Dateien als `sources`-`resource` zeigen.
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3. **Bestehendes Bundle:** Das aktuelle `wiki/` (Bundleroot `index.md`, `log.md`, bestehende Concepts) ist der zweite Input; der Run beginnt mit dem vorhandenen Bundle und verändert nur, was durch neue Erkenntnisse betroffen ist (AD-5 — niemals „Regenerate Everything").
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4. **Nicht-Evidenz (Artefakt-/Grenzdateien) sind KEIN Input:** `raw/README.md`, jede `raw/**/source.md` (Provenienz-Sidecar), `schema/`, `adapters/` — sie sind keine zu verarbeitende Evidenz und dürfen **nie** als `sources`-`resource` eines Concepts verwendet werden. (Dokumentarische Konvention der Source-Bereitstellung nach `raw/README.md` — eine nicht-mechanische Ausnahme zur Evidenz-Erwartung; zu verarbeitende Evidenz kann auch andere Aufträge als `.md` tragen, z. B. PDF.)
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## 2. Interpretieren (Wissenseinheiten erkennen)
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1. Der Producer liest die bereitgestellten Evidenzdateien und **identifiziert darin abgegrenzte Wissenseinheiten** (ein Thema, ein Konzept, ein zusammenhängender Sachverhalt).
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2. **Nicht 1:1 pro Dokument, nicht 1:1 pro Abschnitt** (FR-5): Ein Dokument kann mehrere Wissenseinheiten enthalten, die in mehrere Concepts fließen; eine Wissenseinheit kann aus mehreren Abschnitten/Dokumenten stammen. Die Anzahl der Concepts ergibt sich aus den erkannten Einheiten, nicht aus der Datei- oder Abschnittszählung der Source.
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3. **Grenze der Interpretation (Curated ≠ Copy, FR-2/SM-2):** Eine Wissenseinheit wird nur dann zum Concept, wenn sie **eigenständig formuliertes kuratiertes Wissen** ergibt. Bloße Kopie, das Einfügen großer Quellblöcke oder eine Zusammenfassung des Quelldokuments sind **keine** Wissensintegration und DÜRFEN nicht erzeugt werden.
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4. Ein Concept wird in **Deutsch** formuliert (Projekt-Sprachkonvention) und ist für Menschen unmittelbar als Markdown lesbar (NFR-2).
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## 3. Reconcile (gegen das bestehende Bundle)
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1. Vor der Anlage prüfen, ob die erkannte Wissenseinheit **bereits als Concept** im Bundle existiert (deterministisch: Dateikollision über den relativen OKF-Pfad, AD-7a).
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2. **Kollision-Hold:** Existiert bereits ein Concept mit dem Ziel-Pfad, wird **nicht** stumm überschrieben. Diese Instruktion deckt die Anlage **neuer** Concepts ab; die Erweiterung/Präzisierung/Korrektur bestehender Concepts ist Epic 3 (AD-5, FR-6). Der Run bricht für diese Einheit mit einem textuell identifizierbaren Hinweis ab („Concept existiert bereits — Aktualisierung ist Epic 3").
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3. Der Run prüft zusätzlich, ob `wiki/index.md` als Bundleroot existiert (V-1-Vorbedingung des Validators); fehlt sie, darf kein Concept erzeugt werden (Run-FAIL, Vertrag §2).
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## 4. Synthetisieren (Provenienz & Trust)
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Je neuem Concept werden die Frontmatter-Metadaten nach Vertrag §3 festgelegt:
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1. **`type`** (Pflicht, §3.1): ein nicht-leerer String; für fachliche Wissenseinheiten ist `concept` die Standard-Klasse.
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2. **`sources`** (optional, §3.3): Liste von Maps; je Eintrag MUSS `resource` gesetzt sein. Regeln:
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- `resource` ist ein `/`-getrennter relativer Workspace-Pfad **innerhalb `raw/`** — nie `wiki/` (AD-4b/Punkt 3), kein `..`, kein führendes `/`, kein Backslash/Windows-Trenner, keine URL-Form (Punkt 4).
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- Jede referenzierte Datei MUSS unter `raw/` zum Zeitpunkt des Runs als **Datei existieren** (EC-1; Verzeichnisse sind unzulässig).
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- Zusätzlich zu `resource` sind optional zulässig: `id`, `title`, `author`, `usage_count` (Ganzzahl ≥ 0), `last_modified` (`YYYY-MM-DD`, reale Kalenderdaten).
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- **Key-Subset je Eintrag (Innen-Ebene, Vertrag §3.3):** Innerhalb eines `sources`-Eintrags sind **ausschließlich** die Felder `resource`, `id`, `title`, `author`, `usage_count`, `last_modified` erlaubt — jeder andere Key ist eine unautorisierte Verletzung und löst beim Validator Punkt 6 aus (nicht nur die Top-Level-Felder zählen).
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3. **`generated`** (v1-Default, §3.4/A0-20): Map `{ by, at }`. `by` ist zwingend und nicht leer; Produkt-Konvention: `wow-compiler/0.1.0` (dieser Compiler). `at` ist der **Ausführungszeitpunkt in vollem ISO-8601-Datetime** (`YYYY-MM-DDTHH:MM:SS` mit `Z`/`±HHMM`/`±HH:MM`), nie ein reines Datum (Validator §4.3, Punkt 14). `verified` bleibt **ungesetzt** — maschinell erzeugt und ungeprüft (A0-20).
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4. **`status`/`stale_after`** (optional): nur Werte aus §3.6 (`draft`/`stable`/`deprecated`) bzw. §3.7 (`YYYY-MM-DD`). Bei der Erzeugung neuer Concepts bleibt beides in der Regel **ungesetzt** — die Absenz von `status` bedeutet laut Vertrag §3.6 per Definition den Default `stable`; der Compiler trifft also bewusst keine Lebenszyklus-Entscheidung, sondern überlässt den Default der Vertrags-Semantik.
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5. **Frontmatter-Reihenfolge (kanonische Normalform, Validator §4.1):** `type`, `sources`, `generated`, `verified`, `status`, `stale_after`. Duplikat-Keys sind verboten (Punkt 13). Keine unautorisierten Felder (Punkt 6); `okf_version`/`type: bundle` NIE in Concepts (Punkt 9).
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## 5. Mutieren (Dateien schreiben)
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1. **Ziel-Pfad:** Das neue Concept ist eine Markdown-Datei unter `wiki/`. In dieser Story (keine deterministische Area-Zuordnung; Story 2.4) werden neue Concepts **auf Root-Ebene** angelegt: `wiki/<concept-kebab-case>.md`. Es wird **kein** `wiki/<area>/`-Verzeichnis angelegt; ein als Area gedachtes Ziel (Unterverzeichnis) wird bis Story 2.4 **abgelehnt** und führt zu einem textuell identifizierbaren Hinweis („Area-Zuordnung ist Story 2.4").
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- Konvention für den Dateinamen: kebab-case-Slug aus der Concept-Identität (kein Sonderzeichen, keine Endung `.md`-Dopplung). Der Dateiname definiert die Concept-Identität (relativer OKF-Pfad ohne `.md`, AD-7a).
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2. **Dateiinhalt:** YAML-Frontmatter gemäß §4 (kein weiteres Feld), gefolgt von einem Markdown-Body, der die Wissenseinheit eigenständig und lesbar darstellt (NFR-2, NFR-3). Der Body darf keine grossen Quell-Exzerpte enthalten (FR-2). Claim-granulare Inline-Provenienz (AD-4a) ist Story 2.2 und wird hier **nicht** gefordert.
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3. **Index-Regel (Punkt 11/§6):** Nach Anlage MUSS das neue (Root-)Concept in der Bundleroot `wiki/index.md` verlinkt werden — seine Identität (relativer OKF-Pfad ohne `.md`) als relativer Bundle-Pfad referenziert, mit oder ohne `.md`-Endung (eine genau-eine-Form-Festlegung ist Story 2.3). Ohne diese Verlinkung ist das Bundle strukturell invalide (§7 Punkt 11).
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- All dies (Anlage + Verlinkung + `log.md`) erst abschließen, wenn die Validierung (§6) SUCCESS liefert. Zwischenstände werden nicht als fertige Mutation veröffentlicht — Commit-Boundary ist die Mutations-Boundary (AD-17f).
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4. **Dokumentation (`log.md`, Vertrag §5):** Die Anlage neuer Concepts wird als datumsgruppierter Eintrag in `wiki/log.md` dokumentiert (neueste zuerst; Header = ISO-Datum `YYYY-MM-DD`), verknüpft mit dem neuen Concept-Pfad und den genutzten `raw/`-Quellen. `log.md` bleibt ohne Frontmatter (Punkt 10).
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## 6. Validieren (mechanische Bestätigung)
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1. Nach Abschluss aller Mutationen wird das gesamte Bundle gemäß `schema/validator.md` geprüft (§3 14 Punkte je Datei + §6-Fachprüfungen; Verdikt-Grammatik §5).
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2. **Erfolgsbedingung:** Alle Dateien unter `wiki/` — Bundleroot, `log.md`, sämtliche neuen Concepts — liefern `SUCCESS` (kein FAIL; `stale_after`-WARN wäre nur Berichtskanal). Dabei ist insbesondere Punkt 11 (Index-Regel) zu bestätigen: jeder neue Root-Concept-Pfad ist in `wiki/index.md` verlinkt.
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3. Bei jedem FAIL gilt der Run als gescheitert; es werden **keine** weiteren Mutationen durchgeführt, `raw/` bleibt unangetastet (AD-3), und die Fehlerursache wird textuell benannt (NFR-4).
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4. Der Producer hält das Verdikt-Ergebnis (je Datei SUCCESS/FAIL) als Ausführungs-Nachweis fest (z. B. in der Story-Spezifikations-Verification oder im Run-Bericht).
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## 6.5 Determinismus- & Selbsttest-Norm (Nachprüf-Sektion)
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Jede Erzeugungsentscheidung dieser Instruktion ist **textual-deterministisch begründbar** (AD-13): die erkannten Wissenseinheiten (§2), die Reconcile-Kollisionsprüfung (§3), die Frontmatter-Werte (§4) und die Ziel-Pfade (§5) folgen aus dem Input ohne probabilistische Verfahren. Es gibt keine Embedding-/Vector-Infrastruktur und kein reines LLM-Urteil als alleinige Entscheidungsbasis.
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Vor Abschluss eines Runs prüft der Producer jedes erzeugte Concept gegen die folgenden **drei Selbsttest-Kriterien** (AD-17h-konform; der Validator in §6 bleibt die mechanische Prüfung, diese Kriterien sind seine Vorab-Projektion):
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1. **Vollständige §3-Subset-Konformität:** Das Frontmatter enthält ausschließlich Keys aus {`type`, `sources`, `generated`, `verified`, `status`, `stale_after`} in kanonischer Reihenfolge (§4.1 des Validators); `type` ist gesetzt und non-empty; keine Duplikat-Keys (Punkt 13, auch innerhalb von `sources`/`generated`/`verified`-Einträgen); Keine unautorisierten Keys — weder auf Top-Level-Ebene noch innerhalb von `sources`/`generated`/`verified`-Einträgen (Vertrag §3.3/§3.4/§3.5, Punkt 6); `okf_version`/`type: bundle` kommen nicht vor (Punkt 9).
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2. **`at`-Normalform:** `generated.at` (und ggf. `verified[].at`) ist ein **volles ISO-8601-Datetime** `YYYY-MM-DDTHH:MM:SS` mit `Z`/`±HHMM`/`±HH:MM` — keine reine Datumsangabe (Punkt 14; Validator §4.3).
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3. **`sources`-Existenz:** Jeder `sources[].resource` verweist auf einen `/`-getrennten relativen Pfad unter `raw/`, der zum Validierungszeitpunkt als **Datei existiert** (EC-1); kein `..`, kein führendes `/`, kein Backslash, keine URL-Form, kein `wiki/`-Pfad (Punkt 3/4, §6.2).
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Weicht ein erzeugtes Concept in mindestens einem Kriterium ab, wird es **nicht** als erfolgreiche Erzeugung behandelt; der Run korrigiert oder verwirft die Datei und dokumentiert die Abweichung textuell (NFR-4) — es fließt nichts Ungeprüftes in das Bundle.
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## 6.6 Positiv-/Negativ-Beispiele (Referenztabellen)
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Die folgende Tabelle macht jede Erzeugungsregel dieser Instruktion reproduzierbar nachprüfbar (AD-17h, Verifikations-Kultur aus Story 1.4 — Verifikations-Beleg). „✓" = ideal-konform (erwartet: Validator-SUCCESS), „✗" = verletzte Regel (erwartet: Validator-FAIL mit der genannten Fehlerursache).
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| Regel (§) | ✓ Positiv-Beispiel | ✗ Negativ-Beispiel (Fehlerursache) |
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| §4.1 `type` Pflicht (§3.1) | `type: concept` | `type:` (leer) → Punkt 1 |
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| §4.1 Feldsubset (§3) | nur `type`, `sources`, `generated` | `foo: bar` → Punkt 6 |
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| §4.2 `sources[].resource` → `raw/` (§3.3, AD-4b) | `resource: raw/prd/prd-wow20-2026-08-14.md` | `resource: wiki/foo.md` → Punkt 3 |
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| §4.2 Path-Grammatik (§3.3, Punkt 4) | `/`-getrennt, relativ, unter `raw/` | `resource: ../outside.md` → Punkt 4 |
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| §4.2 EC-1-Existenz (§3.3, §6.2) | `resource: raw/prd/prd-wow20-2026-08-14.md` (Datei existiert) | `resource: raw/fehlt.md` → EC-1 |
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| §4.3 `generated.by` Pflicht (§3.4) | `generated: {by: wow-compiler/0.1.0, at: …}` | `generated: {at: …}` (ohne `by`) → Punkt 7 |
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| §4.3 `generated.at` volles ISO-8601-Datetime (§3.4, Validator §4.3) | `at: 2026-08-16T09:23:33Z` | `at: 2026-08-16` (reines Datum) → Punkt 14 |
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| §4.3 `verified` ungesetzt (A0-20) | (kein `verified`) | `verified: {by: human:x, at: …}` → Punkt 6 (unautorisiertes Feld, nur maschinelle Erzeugung A0-20), hier nicht erzeugt |
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| §4.4 canonical Key-Reihenfolge (Validator §4.1) | `type` → `sources` → `generated` | — (kein Validator-FAIL: Reihenfolge ist Output-Normalform, kein §7-Punkt; der Compiler erzeugt sie deterministisch und die Normalform-Abweichung tritt damit nicht auf) |
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| §4.4 keine Duplikat-Keys (Punkt 13) | jeder Key einmal | zweimal `type:` → Punkt 13 |
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| §4.4 `sources`-Eintrag-Key-Subset (Vertrag §3.3) | nur `resource`, `id`, `title`, `author`, `usage_count`, `last_modified` | `resource …` + z. B. `role: x` → Punkt 6 (unautorisiertes Feld, Innen-Ebene) |
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| §4.4 kein `okf_version`/`type: bundle` (Punkt 9) | (nicht vorhanden) | `okf_version: "0.2"` → Punkt 9 |
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| §5.1 Root-Pfad & Verlinkung (Punkt 11, §6) | `wiki/<slug>.md` + Link in `wiki/index.md` | Concept ohne Link in `index.md` → Punkt 11; `wiki/<area>/<slug>.md` → Bereichs-Hinweis (Story 2.4) |
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| §5.4 `log.md`-Dokumentation (§5) | datumsgruppierter Eintrag mit Concept-Pfad + Quellen | fehlender Eintrag → kein Validator-FAIL, aber dokumentarische Pflicht verletzt |
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| §4.2 Alle-Pfad-Formen-Vermeidung (Punkt 4) | `/`-getrennt, relativ, unter `raw/` | `..`-Traversal, führendes `/`, Backslash (`raw\foo.md`), URL-Form (`https://…`) → Punkt 4 |
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| §7 Selbstbegrenzung (kein Standalone, D-3) | rein textuelle Instruktion | Code-/Executable-Abschnitt → D-3-Verstoß |
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Interpretations-Hinweis: Die „✗"-Zeilen zeigen die deterministische Fehlerursache, die der Validator (Story 1.4) für die jeweilige Abweichung ausgibt. Die „✓"-Zeilen sind die Vorgabe, unter der ein neu erzeugtes Concept den Run passieren kann — genau diese Form wurde im Demonstrationslauf (2026-08-16) gegen alle 3 erzeugten Concepts erfüllt.
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## 7. Selbstbegrenzung (Scope der Instruktion)
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Diese Instruktion ist auf die **Erzeugung neuer Concepts auf Root-Ebene** begrenzt. Folgendes verbleibt in anderen Stories und wird hier **nicht** vorweggenommen:
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- **Claim-granulare Provenienz** je belegter Aussage (Inline-`raw/`-Verweise, Kontext-Marker) → Story 2.2 (AD-4a, A0-3).
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- **Deterministische Area-Zuordnung & Concept-Hierarchie** (Anlage von `wiki/<area>/index.md` + `wiki/<area>/<concept>.md`) → Story 2.4 (AD-7c, A0-10).
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- **Progressive Discovery über `index.md`** (Navigation, Area-Indizes, Suche) → Story 2.5 (AD-9, FR-11).
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- **Eine genau-eine-Linkform** (mit/ohne `.md`-Endung) → Story 2.3 (AD-7b, A0-9) — der Punkt-11-Check akzeptiert beide Schreibweisen.
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- **Aktualisierung bestehender Concepts** (Erweitern/Präzisieren/Korrigieren) und **Synthese über mehrere Concepts** → Epic 3 (AD-5, FR-6/FR-7).
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- **Standalone-Compiler / eigene LLM-Runtime / MCP** → verboten in v1 (D-3, D-4, AD-11).
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- **OKF-Dialekt / Schema-Erweiterung** → niemals (AD-1a; Vertrag §7 „abschließende Liste").
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## 8. Normreferenzen & Revisionslog
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**Normreferenzen (read-only):**
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- `schema/wiki-compiler.md` — autorisierter Vertrag (Story 1.3): §2 Bundleroot, §3.1–§3.7 Feldsubset & Formate, §5 `log.md`-Typ, §6 Index-Regel/Prädikate, §7 abschließende 14-Punkte-Liste, §8 Normreferenzen.
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- `schema/validator.md` — Prüfgrundlage (Story 1.4, Revision 7): §3 14 Punkte, §4 Normalform (Reihenfolge §4.1, ISO-8601 §4.3), §5 Verdikt, §6 Fachprüfungen (EC-1 Existenz, EC-3 Kalender, EC-11 non-md).
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- Architektur-Spine (raw/`architecture-spine`): AD-2/AD-3 (raw immutable), AD-5 (inkrementelle Kompilation), AD-6 (Reason/Mutate-Trennung), AD-7a (Identität = OKF-Pfad ohne `.md`), AD-10 (agent-unabhängige Regeln), AD-11 (keine eigene Runtime), AD-15 (Trust-Metadaten v1), AD-17a (nur veröffentlichte/committete Inhalte als Input), AD-17f (Commit-Boundary = Mutations-Boundary), AD-17h (Determinismus), D-3 (kein Standalone).
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- PRD (raw/prd): FR-2 (Sources vs. Curated), FR-5 (Concept-Erzeugung), FR-9 (OKF-Konformität), A-4 (nur lokale Sources).
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- Epics (raw/epics): Story-2.1-Ziel und -Abgrenzung zu Story 2.2–2.5.
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**Revisionslog:**
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- **Revision 1 (2026-08-16):** Erstes abgeleitetes Artefakt — Concept-Erzeugung als deterministische Instruktion: Input-Grenzen (§1), Interpretieren (Wissenseinheiten, kein 1:1/keine Kopie, §2), Reconcile (Kollision-Hold, §3), Synthetisieren (Frontmatter-Normalform, §4), Mutieren (Root-Ebene + Index-Regel + log.md, §5), Validieren (Validator-SUCCESS als Erfolgsbedingung, §6), Selbstbegrenzung (§7).
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- **Revision 1.1 (2026-08-16):** Nach dem Demonstrationslauf ergänzt — §6.5 Determinismus- & Selbsttest-Norm (drei Nachprüf-Kriterien: §3-Subset-Konformität, `at`-Normalform, `sources`-Existenz; AD-17h-konform) und §6.6 Positiv-/Negativ-Beispiele (Referenztabellen je Erzeugungsregel mit deterministischer Fehlerursache). Revisionslog (§8) nachgeführt; §6-Nummerierung angepasst.
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- **Revision 1.2 (2026-08-16, Step-04-Review):** Nachschärfungen aus dem Story-2.1-Review — Input-Regel korrekt auf AD-17a statt AD-17.2 referenziert (§1); `sources`-Eintrag-Key-Subset (Innen-Ebene, Vertrag §3.3) in §4.2 und als §6.5-Kriterium-1 / §6.6-Tabellenzeile ergänzt; `status`-Absenz-Formulierung an die Vertrags-Definition (Absenz = `stable`, §3.6) angebunden (§4.4); Klarstellung Bereichs-Ziele bis Story 2.4 (§5.1/§6.6); §6.6-Fehlerursache der `verified`-Zeile auf Punkt 6 korrigiert; §6.6-Referenzlabel von §4.5 auf §4.4 korrigiert; §6.6 um vollständige Punkt-4-Pfad-Verbote ergänzt; AD-17f als Commit-Boundary in §0/§5.3/§6.6 sichtbar gemacht.
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- **Revision 1.3 (2026-08-16, bmad-code-review Story 2.1):** Nachschärfungen aus dem Review-Patch-Block — §1-Überschrift ins Deutsche („Input (was der Compiler konsumiert)"); Prüfgrundlagen-Referenz auf `validator.md` Revision 7 angeglichen (§0-Header, §8); §6.6 canonical-Key-Reihenfolge-Zeile von der ✗-Liste auf reine ✓-Vorgabe korrigiert (kein Validator-FAIL, Normalform ohne §7-Punkt) und das irreführende „§6.4"-Label auf §4.2 berichtigt; §1.2 vs. §1.4-Evidenz-Widerspruch aufgelöst (§1.2 präzisiert auf verarbeitbare Evidenz, §1.4 Artefakt-Ausnahme als dokumentarische Konvention der Source-Bereitstellung nach `raw/README.md` gekennzeichnet).
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